Für die Hochzeit meiner Freundin (ich bin die Trauzeugin - hurra!) habe ich mir ein Kleid gekauft bzw. zum Geburtstag schenken lassen. Da das aber ärmellos ist (man könnte schmale Träger einhängen, aber schulterfrei ist es deswegen immer noch) musste natürlich was zum Drüberziehen her.
Die Gelegenheit, endlich mal den Kurzärmelschal zu stricken, für den ich Anleitung und Wolle schon seit dem letzten Jahr hier liegen hatte.
Die Anleitung ist von Birgit Freyer (Kurzärmelschal SoleMio), die Wolle hatte ich in Backnang gekauft und sie ist von der Wollerey (Wollerey Peruseda).
Und hier das Ergebnis:
Ich hatte eigentlich vor, bei der Hochzeit mit dem entsprechenden Kleid noch ein schöneres Foto zu machen, aber vor lauter Aufregung hab ich´s total vergessen. Ich muss das dringend noch nachholen.
Herzlich willkommen auf meinem Blog.
Hier möchte ich euch meine gestrickten, gesponnenen, gefärbten, gewebten, geklöppelten, ... Werke vorstellen - und was ich sonst noch so mache.
Ich hoffe, meine Seite gefällt euch und ich freue mich auf alle Fälle über eure Kommentare.
Donnerstag, 24. April 2014
Mittwoch, 16. April 2014
Osterferienausflug
Heute waren wir im Schloss Neuschwanstein.
Ist schon komisch: Da wohnt man gar nicht so weit weg und trotzdem waren wir das letzte Mal vor ewigen Zeiten dort.
Nachdem wir dieses Jahr insgesamt 3 Betriebsausflüge organisieren (also eigentlich mein Chef, aber demzufolge ich) und einer davon zum Schloss Neuschwanstein gehen soll und ich eben schon lang nicht mehr dort war meinte mein Chef, ich solle doch einen Familienausflug dorthin machen, alles erkunden und eine schöne Wirtschaft für´s Abendessen aussuchen. Gesagt, getan.
Und es ist einfach immer wieder schön.
Nach der Führung sind wir nach Füssen gefahren und waren dort Essen. Anschließend sind wir noch ein bisschen rumgebummelt (und haben ein Stoffgeschäft entdeckt, in dem ich natürlich gleich noch Stoffe mitnehmen musste). Füssen ist eine sehr schöne Stadt und ich möchte in den Sommerferien mit den Kinder noch einmal herkommen. Es gibt hier nämlich ein "Tal der Sinne" mit einem Walderlebnispfad - mal schauen, was das genau ist.
Ist schon komisch: Da wohnt man gar nicht so weit weg und trotzdem waren wir das letzte Mal vor ewigen Zeiten dort.
Nachdem wir dieses Jahr insgesamt 3 Betriebsausflüge organisieren (also eigentlich mein Chef, aber demzufolge ich) und einer davon zum Schloss Neuschwanstein gehen soll und ich eben schon lang nicht mehr dort war meinte mein Chef, ich solle doch einen Familienausflug dorthin machen, alles erkunden und eine schöne Wirtschaft für´s Abendessen aussuchen. Gesagt, getan.
Und es ist einfach immer wieder schön.
Nach der Führung sind wir nach Füssen gefahren und waren dort Essen. Anschließend sind wir noch ein bisschen rumgebummelt (und haben ein Stoffgeschäft entdeckt, in dem ich natürlich gleich noch Stoffe mitnehmen musste). Füssen ist eine sehr schöne Stadt und ich möchte in den Sommerferien mit den Kinder noch einmal herkommen. Es gibt hier nämlich ein "Tal der Sinne" mit einem Walderlebnispfad - mal schauen, was das genau ist.
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| Ich liebe so schöne, alte, bemalte Häuser |
Montag, 14. April 2014
Einkaufsbummel durch Ingolstadt
Heute waren wir in Ingolstadt. Antonia brauchte dringendst neue Klamotten (kann das Kind nicht mal aufhören zu wachsen?!) und ich wollte nicht schon wieder nur nach München. Ingolstadt ist eine sehr schöne Stadt. Ich hätte gerne noch mehr gesehen, aber meinem Mann war´s dann irgendwann zu blöd. Und außerdem hat´s uns dann noch richtig dawaschen (soll heißen: Es hat geregnet).
Neben etlichen T-Shirts und Hosen gab´s natürlich auch was für mich: Stoff für eine Tasche (sonst würde ich das hier ja auch nicht erzählen, oder :-) ).
Und natürlich alles, was sonst noch dazu gehört: Faden, Vlies, Kopierpapier, Reißverschluss, ...
Zusätzlich hatten wir noch Serviettenkleber und Pinsel für die Osterbastelei gekauft und Perlen für das Mystery-Tuch, das ich gerade mitstricke.
Sonntag, 13. April 2014
Und gleich noch ein zweiter Projektbeutel
Nachdem´s so Spaß gemacht hat und der Beutel außerdem zum Mitnehmen fast ein bisschen groß geraten ist (ist aber kein Problem, hat schon seine Verwendung gefunden
) habe ich heute gleich noch einen genäht. Die Maße hab ich selber so "bestimmt" und diesmal habe ich auch keine Vlieseline eingebügelt.
Beide Stoffe sind von Ikea und ich hatte sie schon im Herbst mal gekauft, quasi schon vor lauter Vorfreude über meine reparierte Nähmaschine. Der Außenstoff ist seeehr dünn, dafür ist der Innenstoff umso dicker.
Leider hat meine Maschine etwas gesaut und so habe ich grade am Innenstoff einige Ölstreifen, obwohl ich, nachdem ich es gemerkt hatte, nach jeder Naht die Transportfüsschen abgewischt hatte. Bei der ersten Tasche war das nur bei einer Naht der Fall, ziemlich zum Schluss, da hatte man dann das Öl auf dem Füsschen auch richtig gesehen. Vielleicht lag´s daran, dass durch den dicken Stoff, der dann auch noch doppelt lag plus der doppelte Außenstoff einfach alles zu dick war.
Jedenfalls gefällt mir der Beutel trotzdem und er wird auch schon genutzt.
Beide Stoffe sind von Ikea und ich hatte sie schon im Herbst mal gekauft, quasi schon vor lauter Vorfreude über meine reparierte Nähmaschine. Der Außenstoff ist seeehr dünn, dafür ist der Innenstoff umso dicker.
Leider hat meine Maschine etwas gesaut und so habe ich grade am Innenstoff einige Ölstreifen, obwohl ich, nachdem ich es gemerkt hatte, nach jeder Naht die Transportfüsschen abgewischt hatte. Bei der ersten Tasche war das nur bei einer Naht der Fall, ziemlich zum Schluss, da hatte man dann das Öl auf dem Füsschen auch richtig gesehen. Vielleicht lag´s daran, dass durch den dicken Stoff, der dann auch noch doppelt lag plus der doppelte Außenstoff einfach alles zu dick war.
Jedenfalls gefällt mir der Beutel trotzdem und er wird auch schon genutzt.
Samstag, 12. April 2014
Jetzt näht sie auch noch!
Ja, ich hab´s endlich geschafft und meine Nähmaschine rausgeholt. Ich hatte die alte Maschine meiner Oma schon im Oktober richten lassen und wollte eigentlich warten, bis ich endlich einen gescheiten Arbeitsplatz habe. Da das mit dem Umbau aber noch dauert (wir haben noch nicht mal richtig angefangen, sind aber immerhin schon in der Planung und am Angebote einholen) war´s mir jetzt wurscht und so steht halt derzeit alles im Wintergarten rum.
Das erste Projekt sollte ein Projektbeutel für meine Stricksachen werden, soviel war von Anfang an klar. Nachdem wir dann am 6. April in Abensberg waren und ich da ein Handarbeitsgeschäft entdeckt habe hab ich einfach mal von zwei verschiedenen Stoffen je 1 m mitgenommen.
Dann hab ich in meinen Büchern über´s Taschen nähen (die ich natürlich schon im Herbst gekauft habe) geschaut aber nicht so das richtige gefunden. Zuerst wollte ich mir dann also mein Schnittmuster selber zusammensuchen. Hab ich auch gemacht. Der Beutel sollte einen runden Boden bekommen. Als mein Mann dann die Schnittmusterteile liegen sah war sein Kommentar: "Na, du fängst aber auch gleich wieder mit dem Schwierigsten an. Mach doch erst mal einen eckigen Boden". Hm, naja, so ganz unrecht hat er da natürlich nicht.
Also bin ich dann im Internet auf diese Anleitung von Steffi gestoßen. Wie das bei mir immer so ist bin ich beim lesen erst mal nur halb damit klargekommen, aber beim Nacharbeiten haben sich dann manche Unsicherheiten geklärt. Und so ist an nur einem Nachmittag dieser Beutel entstanden:
Es ist ein richtig schöner Baumwollstoff, nicht zu dick und nicht zu dünn, bei dem ich dann aber sicherheitshalber noch Vlieseline eingebügelt hatte. Hätt´s vielleicht gar nicht gebraucht.
Beim Außenteil hatte ich beim Zuschneiden zwar darauf geachtet, dass die Eulen und Füchse nicht auf dem Kopf stehen, leider aber dann beim Ausschneiden der Ecke am Boden nicht mehr. Aber egal. Ich finde, er ist mir trotzdem gut gelungen. Dafür, dass ich schon ewig nicht mehr genäht hatte und immer der Meinung war, ich kann das nicht. Anscheinend lag´s aber nur an der nicht-funktionierenden Nähmaschine. Oder ich habe inzwischen mehr Geduld
Das erste Projekt sollte ein Projektbeutel für meine Stricksachen werden, soviel war von Anfang an klar. Nachdem wir dann am 6. April in Abensberg waren und ich da ein Handarbeitsgeschäft entdeckt habe hab ich einfach mal von zwei verschiedenen Stoffen je 1 m mitgenommen.
Dann hab ich in meinen Büchern über´s Taschen nähen (die ich natürlich schon im Herbst gekauft habe) geschaut aber nicht so das richtige gefunden. Zuerst wollte ich mir dann also mein Schnittmuster selber zusammensuchen. Hab ich auch gemacht. Der Beutel sollte einen runden Boden bekommen. Als mein Mann dann die Schnittmusterteile liegen sah war sein Kommentar: "Na, du fängst aber auch gleich wieder mit dem Schwierigsten an. Mach doch erst mal einen eckigen Boden". Hm, naja, so ganz unrecht hat er da natürlich nicht.
Also bin ich dann im Internet auf diese Anleitung von Steffi gestoßen. Wie das bei mir immer so ist bin ich beim lesen erst mal nur halb damit klargekommen, aber beim Nacharbeiten haben sich dann manche Unsicherheiten geklärt. Und so ist an nur einem Nachmittag dieser Beutel entstanden:
Es ist ein richtig schöner Baumwollstoff, nicht zu dick und nicht zu dünn, bei dem ich dann aber sicherheitshalber noch Vlieseline eingebügelt hatte. Hätt´s vielleicht gar nicht gebraucht.
Beim Außenteil hatte ich beim Zuschneiden zwar darauf geachtet, dass die Eulen und Füchse nicht auf dem Kopf stehen, leider aber dann beim Ausschneiden der Ecke am Boden nicht mehr. Aber egal. Ich finde, er ist mir trotzdem gut gelungen. Dafür, dass ich schon ewig nicht mehr genäht hatte und immer der Meinung war, ich kann das nicht. Anscheinend lag´s aber nur an der nicht-funktionierenden Nähmaschine. Oder ich habe inzwischen mehr Geduld
Samstag, 29. März 2014
Neues Projekt gestartet
Tja, mein guter Vorsatz, mich nur auf meine zwei großen Projekte zu konzentrieren und ansonsten mal alles Alte wegzustricken, hat ja nicht wirklich lange angehalten.
Aber es gibt einen guten Grund dafür: Eine meiner beiden besten Freundinnen heiratet im Juni (und ich bin die Trauzeugin). Dafür habe ich mir ein Kleidchen gekauft und dazu brauche ich natürlich unbedingt was zum drüberziehen. Schulterfrei in der Kirche geht gar nicht! Und nachdem ich sowohl die Wolle als auch die Anleitung für den Kurzärmelschal "SoleMio" von Birgit Freyer hier schon seit 1 Jahr liegen habe, habe ich heute gleich mal angeschlagen.
Und etwas Gutes hat die Sache auch noch: Nachdem sowohl Anleitung als auch Garn von vor 1.1.14 sind kann ich in der Ravelry-Gruppe "Podcasting auf Deutsch" gleich noch 2 Punkte kassieren. Wenn ihr mehr zu diesem Projekt wissen wollt, findet ihr das hier.
Also, auch gehts, damit das gute Stück auch rechtzeitig fertig wird.
Aber es gibt einen guten Grund dafür: Eine meiner beiden besten Freundinnen heiratet im Juni (und ich bin die Trauzeugin). Dafür habe ich mir ein Kleidchen gekauft und dazu brauche ich natürlich unbedingt was zum drüberziehen. Schulterfrei in der Kirche geht gar nicht! Und nachdem ich sowohl die Wolle als auch die Anleitung für den Kurzärmelschal "SoleMio" von Birgit Freyer hier schon seit 1 Jahr liegen habe, habe ich heute gleich mal angeschlagen.
Und etwas Gutes hat die Sache auch noch: Nachdem sowohl Anleitung als auch Garn von vor 1.1.14 sind kann ich in der Ravelry-Gruppe "Podcasting auf Deutsch" gleich noch 2 Punkte kassieren. Wenn ihr mehr zu diesem Projekt wissen wollt, findet ihr das hier.
Also, auch gehts, damit das gute Stück auch rechtzeitig fertig wird.
Projekt 1/2014: Kurzpulli aus selbstgesponnener Wolle - die 1. Woche
Nun ging´s am Sonntag beim Spinntreffen also los mit dem Spinnen der Wolle für mein erstes großes Projekt 2014.
Schnell stellte sich heraus, dass ich unmöglich so dick spinnen kann, dass 2-fädiges Garn annähernd die Stärke ergibt, die das Originalgarn hat. Zum Glück habe ich beim Spinntreffen damit angefangen und so konnte ich mir gleich jede Menge Tipps holen.
Fazit: Ich spinne in meiner "Wohlfühlzone" (und da halt so dick wie möglich) und verzwirne dann, wenn nötig, 3-fädig.
Gesagt, getan. Am Ende des Spinntreffens war die erste Spule fast voll. Am Dienstag habe ich dann eine zweite Spule angefangen, sie nur zum Teil befüllt und anschließend auf einer dritte Spule etwas von der dunkleren Wolle angesponnen.
Am Mittwoch habe ich dann zwei Musterstränge gezwirnt: Einmal 2-fädig, einmal 3-fädig. Im ungewaschenen Zustand sah man schon einen Unterschied von der Stärke her, im gewaschenen Zustand eigentlich nicht mehr so. Lediglich das 3-fädige Garn ist etwas "kompakter".
Am Donnerstag ging´s dann erst mal ans Knäulwickeln und ich habe mit der 2-fädigen Wolle ein Musterstück gestrickt; an Nadeln habe ich 5er Cubics genommen (5er Nadeln sind auch in der Anleitung angegeben). Ganz brav habe ich die Maschenprobe gemessen, einmal trocken, einmal im nassen, (leicht) gespannten Zustand. Und siehe da, die Maschenprobe nach dem Spannen kommt genau auf die Maschenprobe in der Anleitung hin. Was will man mehr?
Ich werd mir also das 3-fädige zwirnen sparen. Das sieht zwar schön kompakt aus, aber andererseits will ich den Pulli ja evtl. auch mal im Sommer anziehen und wenn das Garn dann so ganz dick ist ...
Schnell stellte sich heraus, dass ich unmöglich so dick spinnen kann, dass 2-fädiges Garn annähernd die Stärke ergibt, die das Originalgarn hat. Zum Glück habe ich beim Spinntreffen damit angefangen und so konnte ich mir gleich jede Menge Tipps holen.
Fazit: Ich spinne in meiner "Wohlfühlzone" (und da halt so dick wie möglich) und verzwirne dann, wenn nötig, 3-fädig.
Gesagt, getan. Am Ende des Spinntreffens war die erste Spule fast voll. Am Dienstag habe ich dann eine zweite Spule angefangen, sie nur zum Teil befüllt und anschließend auf einer dritte Spule etwas von der dunkleren Wolle angesponnen.
Am Mittwoch habe ich dann zwei Musterstränge gezwirnt: Einmal 2-fädig, einmal 3-fädig. Im ungewaschenen Zustand sah man schon einen Unterschied von der Stärke her, im gewaschenen Zustand eigentlich nicht mehr so. Lediglich das 3-fädige Garn ist etwas "kompakter".
Am Donnerstag ging´s dann erst mal ans Knäulwickeln und ich habe mit der 2-fädigen Wolle ein Musterstück gestrickt; an Nadeln habe ich 5er Cubics genommen (5er Nadeln sind auch in der Anleitung angegeben). Ganz brav habe ich die Maschenprobe gemessen, einmal trocken, einmal im nassen, (leicht) gespannten Zustand. Und siehe da, die Maschenprobe nach dem Spannen kommt genau auf die Maschenprobe in der Anleitung hin. Was will man mehr?
Ich werd mir also das 3-fädige zwirnen sparen. Das sieht zwar schön kompakt aus, aber andererseits will ich den Pulli ja evtl. auch mal im Sommer anziehen und wenn das Garn dann so ganz dick ist ...
| Meine "Musterkarte" (1-fädig, 2-fädig vor und nach waschen, 3-fädig vor und nach waschen) und die beiden Knäul (links 2-fädig, rechts 3-fädig) |
| Musterstück vor dem Spannen (ich hatte nur zum besseren messen aufgesteckt) |
| Musterstück gewaschen und gespannt. Es ist ca. 1 cm größer als vorher |
UFOs fertig gesponnen
Nachdem ich ja für mein Megaprojekt die Spulen leer kriegen musste, hab ich endlich mal alle alten, angefangenen Sachen weggesponnen (naja, bis auf eins, aber das ist schön bunt, vielleicht brauch ich das zwischendurch mal :-) ).
Mit meiner "Buchführung" hab ich ziemlich geschlampt. Normalerweise notiere ich mir, was ich wann fertig gemacht habe (deshalb gibt´s unten bei den Projekten nur Zirka-Angaben).
Und dann dauert ja auch noch das trocknen und bis man dann mal zum zählen kommt ...
Aber hier nun die Ergebnisse:
Zuerst wurde so zwischen dem letzten Spinntreffen am 9.2. und Mitte März die ertauschte Merino-Bananenfaser-Wolle fertig. Es war ein Batt, daraus krieg ich einfach keinen gleichmäßigen Faden hin (oder geht das euch auch so?). Verzwirnt hab ich´s dann mit orangem Beilaufgarn. Ich dachte, es wär eine gute Idee, damit die Farben nicht so verwischen. Und damit´s mal was anderes wird hab ich mich für ein Spiralgarn entschieden.
Ob es mir gefällt, da kann ich mich noch nicht so recht entscheiden.
Gleich anschließend habe ich so ca. Mitte März meinen Restkammzug "Für Girlies" fertig verzwirnt. Der erste Teil wurde schon 2011 fertig, für die zweite Hälfte hatte ich mir gedacht: Zwirn doch Perlen mit ein. Also hatte ich frohen Mutes Perlen aufgezogen (tausende, wie ich dachte) und beim Spinntreffen Juni 2012 in Simbach angefangen. Perlen haben natürlich nicht gereicht. Ich glaube, ich hab dann daheim noch ein bisschen weiter gemacht und irgendwann blieb es dann liegen. Also habe ich jetzt wieder Perlen auf das Beilaufgarn gefädelt (ungefähr 3x da es jedes Mal viiieel zu wenig waren). Beim letzten Rest hat mich dann echt die Geduld verlassen.
Und so sind noch mal 2 Stränge entstanden:
Blöderweise habe ich den ersten Strang verkauft, sonst hätte man damit was größeres stricken können. Bei DER Arbeit und den vielen Perlen kann mir das nämlich kein Mensch zahlen und ich behalte die beiden Stränge selber. Ich habe allerdings vielleicht auch schon eine Idee, was daraus werden könnte.
Dazu kommt noch, dass mir beim spinnen irgendwann mal aufgefallen ist, dass die Perlen am Schluss nicht mehr da geblieben sind, so sie hinsollten. Komisch, woher kommt das bloss? Beim abhaspeln dann die Erkenntnis: Ich hatte am Anfang VIEL fester gewirnt. Hier der Vergleich:
Und zu guter Letzt wurden am 22.3. (Buchführung klappt wieder ;-) ) noch die letzten beiden Stränge meines mohnblütengefärbten Merino-Kammzugs fertig, den ich von Regina geschenkt bekommen habe.
Hier alle Stränge zusammen:
Im einzelnen haben sich folgende LL ergeben:
a) 126 g/420 m (entspricht 100 g/333 m)
b) 101 g/314 m (entspricht 100 g/310 m)
c) 74 g/290 m (entspricht 100 g/391 m)
d) 103 g/415 m (entspricht 100 g/403 m)
e) 63 g/240 m (entspricht 100 g/380 m)
Obwohl ich ein Musterstück hatte mit dem ich den gesponnenen Faden auch immer wieder verglichen habe gibt es doch ganz schöne Unterschiede in der Lauflänge. Allerdings hat sich dadurch, dass ich über so lange Zeit an der Wolle gesponnen habe, u. a. auch der Drall geändert, den ich in die Fasern gegeben habe. Und ob meine Messerei so genau ist wage ich jetzt auch mal zu bezweifeln.
Eigentlich hatte ich vor, damit ein Tuch zu stricken (wie könnt´s auch anders sein), aber mal sehen.
Mit meiner "Buchführung" hab ich ziemlich geschlampt. Normalerweise notiere ich mir, was ich wann fertig gemacht habe (deshalb gibt´s unten bei den Projekten nur Zirka-Angaben).
Und dann dauert ja auch noch das trocknen und bis man dann mal zum zählen kommt ...
Aber hier nun die Ergebnisse:
Zuerst wurde so zwischen dem letzten Spinntreffen am 9.2. und Mitte März die ertauschte Merino-Bananenfaser-Wolle fertig. Es war ein Batt, daraus krieg ich einfach keinen gleichmäßigen Faden hin (oder geht das euch auch so?). Verzwirnt hab ich´s dann mit orangem Beilaufgarn. Ich dachte, es wär eine gute Idee, damit die Farben nicht so verwischen. Und damit´s mal was anderes wird hab ich mich für ein Spiralgarn entschieden.
Ob es mir gefällt, da kann ich mich noch nicht so recht entscheiden.
Gleich anschließend habe ich so ca. Mitte März meinen Restkammzug "Für Girlies" fertig verzwirnt. Der erste Teil wurde schon 2011 fertig, für die zweite Hälfte hatte ich mir gedacht: Zwirn doch Perlen mit ein. Also hatte ich frohen Mutes Perlen aufgezogen (tausende, wie ich dachte) und beim Spinntreffen Juni 2012 in Simbach angefangen. Perlen haben natürlich nicht gereicht. Ich glaube, ich hab dann daheim noch ein bisschen weiter gemacht und irgendwann blieb es dann liegen. Also habe ich jetzt wieder Perlen auf das Beilaufgarn gefädelt (ungefähr 3x da es jedes Mal viiieel zu wenig waren). Beim letzten Rest hat mich dann echt die Geduld verlassen.
Und so sind noch mal 2 Stränge entstanden:
Blöderweise habe ich den ersten Strang verkauft, sonst hätte man damit was größeres stricken können. Bei DER Arbeit und den vielen Perlen kann mir das nämlich kein Mensch zahlen und ich behalte die beiden Stränge selber. Ich habe allerdings vielleicht auch schon eine Idee, was daraus werden könnte.
Dazu kommt noch, dass mir beim spinnen irgendwann mal aufgefallen ist, dass die Perlen am Schluss nicht mehr da geblieben sind, so sie hinsollten. Komisch, woher kommt das bloss? Beim abhaspeln dann die Erkenntnis: Ich hatte am Anfang VIEL fester gewirnt. Hier der Vergleich:
| Hier sieht man ganz gut den Unterschied zwischen die verschiedenen "Zwirnstärken" |
Und zu guter Letzt wurden am 22.3. (Buchführung klappt wieder ;-) ) noch die letzten beiden Stränge meines mohnblütengefärbten Merino-Kammzugs fertig, den ich von Regina geschenkt bekommen habe.
Hier alle Stränge zusammen:
Im einzelnen haben sich folgende LL ergeben:
a) 126 g/420 m (entspricht 100 g/333 m)
b) 101 g/314 m (entspricht 100 g/310 m)
c) 74 g/290 m (entspricht 100 g/391 m)
d) 103 g/415 m (entspricht 100 g/403 m)
e) 63 g/240 m (entspricht 100 g/380 m)
Obwohl ich ein Musterstück hatte mit dem ich den gesponnenen Faden auch immer wieder verglichen habe gibt es doch ganz schöne Unterschiede in der Lauflänge. Allerdings hat sich dadurch, dass ich über so lange Zeit an der Wolle gesponnen habe, u. a. auch der Drall geändert, den ich in die Fasern gegeben habe. Und ob meine Messerei so genau ist wage ich jetzt auch mal zu bezweifeln.
Eigentlich hatte ich vor, damit ein Tuch zu stricken (wie könnt´s auch anders sein), aber mal sehen.
Freitag, 7. März 2014
2 Projekte für 2014
Neben den viiieeelen Sachen, die hier noch unfertig rumliegen, habe ich mir 2 neue Projekte vorgenommen.
Zum einen will ich ein Kleid stricken, dafür habe ich mir gestern die Wolle gekauft:
Und ein Megaprojekt, mit dem ich glaub ich langsam Größenwahnsinnig werden: Es soll dieser Kurzpulli werden:
An sich ja nix dramatisches, aber ... ich will die Wolle dafür selber spinnen! Also hab ich mal 1 kg BFL-Bambus-Mischung bestellt (man braucht 600 g, aber ich hab lieber mal mehr genommen), inzwischen auch gefärbt und die Wolle wäre jetzt fertig zum verspinnen. Und so sieht sie (in etwas) aus:
Die linken 500 g sind eigentlich etwas dunkler als die rechten, damit sich dann ein leicht meliertes Garn ergibt. Die Farbe ist ähnlich wie die vom Original-Garn. Ich wollte eine Farbe, die mit möglichst vielen meiner Klamotten zusammen passt, den Pulli möchte ich dann nämlich im Winter über Langarm-Shirts genauso tragen, wie im Sommer über Trägershirts.
Generell lassen sich beide Farben, sowohl vom Kammzug als auch die Wolle für´s Kleid, sehr schlecht fotografieren. Aber sie sind beide wunderschön.
Bevor ich nun mit dem Spinnen beginnen kann muss ich erst noch Spulen frei kriegen und das kann noch ein wenig dauern. Also, an die Arbeit!
Zum einen will ich ein Kleid stricken, dafür habe ich mir gestern die Wolle gekauft:
| Kleid mit Zopfpasse aus der "Rebecca" Nr. 45 |
| Wolle Filosoft von Wolle Rödel aus Schurwolle und Baumwolle Der Farbton geht etwas mehr in´s Grüntürkis |
Und ein Megaprojekt, mit dem ich glaub ich langsam Größenwahnsinnig werden: Es soll dieser Kurzpulli werden:
An sich ja nix dramatisches, aber ... ich will die Wolle dafür selber spinnen! Also hab ich mal 1 kg BFL-Bambus-Mischung bestellt (man braucht 600 g, aber ich hab lieber mal mehr genommen), inzwischen auch gefärbt und die Wolle wäre jetzt fertig zum verspinnen. Und so sieht sie (in etwas) aus:
| 2 x 500 g BFL-Bambus |
Generell lassen sich beide Farben, sowohl vom Kammzug als auch die Wolle für´s Kleid, sehr schlecht fotografieren. Aber sie sind beide wunderschön.
Bevor ich nun mit dem Spinnen beginnen kann muss ich erst noch Spulen frei kriegen und das kann noch ein wenig dauern. Also, an die Arbeit!
Schon wieder was fertig
Nach 2 1/2 Jahren "Bauzeit" ist endlich mein Hitchhiker fertig geworden. Das lag aber nicht daran, dass er so schwierig zum stricken wäre; nein, es war ein "Unterwegs-Projekt". Und nachdem ich ja nicht ständig lange Strecken im Zug oder als Beifahrer im Auto unterwegs bin hat´s einfach gedauert. Außerdem wurde er irgendwann zu groß zum mitnehmen und lag jetzt ewig daheim rum. Aber ich habe mir vorgenommen: Bevor ich ein neues Projekt starte muss erst ein altes fertig werden.
Und so sieht er aus, gestrickt aus handgesponnener Wolle:
Und so sieht er aus, gestrickt aus handgesponnener Wolle:
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